DIE ZUKUNFT IST JETZT: Vier bei den Fans beliebte Fahrer haben sich verändert und sich einen neuen Platz für 2026 gesichert!
Vier Podiumsfahrer haben in dieser Nebensaison ihre alten Lederkombis gegen neue Farben eingetauscht, um eine neue Chance zu nutzen
Die „Silly Season” für die MOTUL FIM Superbike-Weltmeisterschaft 2026 hat nicht enttäuscht, denn neben den spannenden Neuzugängen im Fahrerlager haben vier prominente Fahrer das Team gewechselt. Der neue Look wird den Fans einen interessanten Einblick geben, wie unterschiedliche Fahrstile mit neuen Motorrädern und neuen Mitarbeitern in ihrer Garage harmonieren, da sie alle das gleiche Ziel verfolgen: im Oktober zum Weltmeister gekürt zu werden.
PETRUCCI VERWIRKLICHT SEINEN TRAUM: „Petrux” wechselt von Independent Ducati zu Factory BMW
Danilo Petrucci (ROKiT BMW Motorrad WorldSBK Team) verließ das Barni Spark Racing Team, sein Zuhause der letzten drei Saisons, und wechselte nach dem zweiten Weltmeistertitel in zwei Jahren in die hochkarätige BMW-Garage. Zusammen mit seinem neuen Teamkollegen Miguel Oliveira steigt er auf die M1000RR und das Duo wird alles daran setzen, den Titel für den deutschen Hersteller zu verteidigen. Dazu muss sich „Petrux“ schnell anpassen, aber wenn wir eines mit Sicherheit sagen können, dann ist es, dass der Italiener weiß, wie das geht. Nachdem er von der STK1000 über die MotoGP zur Rallye Dakar und dann über MotoAmerica zur WorldSBK gewechselt ist, hat er ein Händchen dafür, sich auf jede Herausforderung einzustellen.
EINER REIN, EINER RAUS BEI BARNI DUCATI: Bautista springt nach Petruccis Weggang ein
Alvaro Bautista (Barni Spark Racing Team) hat sich nach seiner erfolgreichen Zeit bei Aruba.it Racing – Ducati, in der er zwei Weltmeisterschaften gewann und seine Bilanz auf 63 Siege erhöhte, was ihn zum dritterfolgreichsten Fahrer aller Zeiten macht, aus dem Team verabschiedet. Nachdem er sein Ducati-Werksteam verlassen hat, schließt er sich nun Yari Montella im Barni Ducati-Team an. Das bedeutet, dass er sich zwar auf seine erste Saison auf einem Independent-Motorrad vorbereitet, aber dennoch die Kontinuität beibehält, die er auf der Panigale V4 R aufgebaut hat. Diese Saison wird sowohl für Bautista als auch für das Independent-Team eine interessante Bewährungsprobe, denn können sie mit einem Weltmeister in ihren Reihen nun mit dem Werksteam und den Top-Fahrern anderer Hersteller mithalten?
LECUONA UND VIERGE VERABSCHIEDEN SICH VON HONDA HRC: Lecuona zieht rot an, Vierge entscheidet sich für blau
Nach vier gemeinsamen Jahren bei Honda HRC haben das spanische Duo Iker Lecuona und Xavi Vierge das Honda-Werksteam verlassen, wodurch endlich alle Gerüchte aus der „Silly Season” um sie herum aus der Welt geschafft sind. Lecuona hat sich vielleicht den begehrtesten Platz gesichert, indem er sich Nicolo Bulega beim Team Aruba.it Racing – Ducati angeschlossen hat, wo dieser die Nummer 7 wieder an die Spitze der Ducati gebracht hat; dort gesellt er sich zu Größen wie Pierfrancesco Chili, dem Champion von 2011, Carlos Checa, und seit kurzem auch Chaz Davies. Sein ehemaliger Teamkollege Xavi Vierge wechselte stattdessen den japanischen Hersteller und ging zu Pata Maxus Yamaha. Der Platz wurde durch den Rücktritt des legendären Jonathan Rea frei, und es scheint, als habe sich die Nummer 97 gut in die R1 eingefügt und sofort ihr Tempo in den Wintertests gefunden. Mit dem podiumserprobten Motorrad hat Vierge die interessante Gelegenheit, sich mit seinem Teamkollegen Andrea Locatelli zu messen und sich gegenseitig zu Höchstleistungen anzuspornen.
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